Zusammenfassung:
Ziel der Arbeit mit dem Titel «Messung der temperaturabhängigen Suszeptibilität» war es, mit beschränkten finanziellen Mitteln ein Experiment zu planen und durchzuführen, welches es erlauben sollte, die Temperaturabhängigkeit der magnetischen Suszeptibilität eines ausgewählten Ferromagneten, hier Nickel, zu bestimmen. Als Experimentanordnung wurde die Hartshorn-Brückenschaltung gewählt.
Zwar konnte das erwünschte Ergebnis, nämlich die Messung der Temperaturabhängigkeit der magnetischen Suszeptibilität von Nickel, nicht erreicht werden. Dennoch liefern die Resultate des Experiments wertvolle Grundlagen für weiterführende Versuche: Es gelang einerseits der Nachweis der Funktionalität von Teilen des Experimentieraufbaus und andererseits konnten valable Hinweise auf noch zu lösende Probleme geliefert werden.
Würdigung:
Die Arbeit besticht – trotz des Ausbleibens der gewünschten Resultate – durch ihre systematische und sukzessive Verbesserung der Experimentieranordnung. Sie zeugt damit von einem ausserordentlich hohen Grad an naturwissenschaftlichem Verständnis und intelligenter Fehlersuche: Weitere Teilexperimente wurden durchgeführt, um die Funktionalität der Teile des eigentlichen Experimentes zu überprüfen und sicherzustellen. Damit liefert die Arbeit ein sehr schönes Beispiel für einen systematischen wissenschaftlichen Prozess der Erkenntnisfindung. Zudem stellt Niels Bollhalder so auch sein profundes Verständnis der wissenschaftlichen Theorie unter Beweis und liefert mit seiner Arbeit solide Grundlagen für weiterführende Arbeiten dieser Art.