Projekt „Fokus Maturaarbeit“ fokusmaturaarbeit.lu. ch

Schaffner Lenja

Vorschau Poster Schaffner Lenja

Vergrössern: Auf Vorschau klicken

Titel der Maturaarbeit:
Antibiotikaresistente Keime in rohem Hundefutter. Untersuchung von Rohfleisch-Hundefutter auf die Gesamtkeimzahl, ESBL-bildende Keime sowie Shigatoxin-bildende E. Coli

Schule:
Kantonsschule Alpenquai Luzern

Betreuer/-in:
Fritsche Stefan

Kategorie:
Naturwissenschaften

Poster:
Zum Lesen Poster herunterladen

Zusammenfassung:
Entsprechen unsere Rohfleisch-Hundefutter den Richtlinien für die hygienische Qualität der EU und der Schweiz? Sind antibiotikaresistente Bakterien (ESBL-Bildner) und Shigatoxin-bildende E.coli (STEC) in den Futtern zu fin-den? Diese Fragestellungen untersuchte Lenja Schaffner im Labor des Instituts für Lebensmittelmikrobiologie der ETH Zürich. Acht Proben wurden auf Agarplatten ausgestrichen, inkubiert und auf ESBL-Bildner und STECs aus-gewertet. Für die Untersuchung der hygienischen Qualität wurden die gewachsenen Kolonien pro Gramm Probe gezählt. Tatsächlich entsprachen 100% der Proben nicht den Richtlinien, in 75% der Proben kamen resistente Bakterien vor und in 62.5% der Proben STECs. Diese Ergebnisse zeigen, dass alle Produkte nicht auf dem Markt zugelassen wären. Die Futter bergen so nicht nur eine Gefahr für Hund und Halter, sondern zeigen auch die fort-geschrittene Verbreitung von Antibiotikaresistenzen, welche die Medizin jetzt schon vor beträchtliche Probleme stellen.

Würdigung:
Lenja hatte diese Idee für ihre Maturaarbeit. Lenja wusste, dass sie auf auswärtige Labors angewiesen ist und das war zu Coronazeiten im Frühling/Frühsommer 2020 nicht ein triviales Problem. Aber Lenja liess sich nicht davon abbringen, musste immer wieder Absagen aushalten. Es hat sich mehr als gelohnt. Sie konnte ihre Experimente durchführen und ihre Fragestellungen beantworten. Mit akribischem Vorgehen und viel Talent im Labor hat sie Resultate bekommen, die Aufsehen erregen. Antibiotikaresistenzen sind aktuell und werden es in Zukunft noch mehr sein.
Lenja erreichte einen hohen Grad an Wissenschaftlichkeit, die Arbeit ist strukturiert und lesefreundlich. Sie diskutiert ihre Resultate mit wissenschaftlichem Sachverstand, die entsprechende Fachliteratur wird verarbeitet.
Auf dieser Webseite werden zur Verbesserung der Funktionalität und des Leistungsverhaltens Cookies eingesetzt. Durch Klicken auf den OK-Button stimmen Sie der Verwendung von Cookies auf dieser Webseite zu.
Weitere Informationen