Projekt „Fokus Maturaarbeit“ fokusmaturaarbeit.lu. ch

Wyrsch Natalie

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Titel der Maturaarbeit:
Vertonen der Fibonacci-Folge als Flötenstück
 
Schule:
Kantonale Mittelschule Uri

Betreuer/-in:
Tschalèr Aaron

Kategorie:
Musik und Theater

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Zusammenfassung:
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Komposition eines mehrstimmigen, mit der Fibonacci-Folge als Grundlage aufgebauten, Flötenstücks in vier Sätzen und einer Harmonisierung der ersten Stimme. Die Fibonacci-Folge legt in der Komposition die Töne und deren Reihenfolge fest, indem in einer ausgewählten Tonleiter (notiert vom Grundton bis zur Dezime) sowie beliebigen Tonart, die Ziffern aufsteigend von Null bis Neun zugeordnet werden. Der tiefste Ton, der Grundton, ist dann die Null und weiter aufsteigend folgt ein Zahlen-Ton-Paar ums nächste bis zum höchsten Ton, der Neun. Zum einen besteht die Komposition also aus der Fibonacci-Folge in Tönen, verteilt auf vier Stimmen, welche jede für sich fortläufig ist und sich nicht in einer Stimme wiederholt und zum anderen aus der ersten Stimme mit einer passenden Harmonisierung. Komplet ist mein Werk mit der Aufnahme meiner Komposition aus Musik und Mathematik, genauer der vierstimmigen Flötenstückversion der ersten 29-35 Nummern der Fibonacci-Folge und der Harmonisierung der ersten Stimme.

Würdigung:
Dass jemand Zahlen Musiknoten zuordnet und daraus musikalisches Material gewinnt ist eigentlich nichts Neues, auch wurde schon die Zahl Pi «vertont». Natalie hat aber den Versuch gewagt, die unendliche Zahl (die Fibonacci-Reihenfolge) in allen vier (Flöten)-Stimmen fortschreiten zu lassen - und das ist das Spezielle dieser Arbeit! Dass es vier gleiche Stimmen sind, machte es desto komplizierter, denn die Stimmen konkurrenzieren sich, da sie sich akustisch in ähnlichen Lagen und in gleicher Klangfarbe befinden. Es hat ein Werk gegeben, welches -wie die Fibonacci-Folge auch- zielfrei fortschreitet und keine musikalisch logische Linie zieht - ja, nicht ziehen kann! Mit diesem «unmusikalischen» Sachverhalt wusste Natalie umzugehen, denn sie hat die Tonfolgen in Sätze unterteilt und hat mit verschiedenen Tempi, mit Dynamik und Akzenten der Musik gewisses Leben eingehaucht!
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